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EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52)
Montag, Jan. 26

Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

1545 Zuschauer waren in die EPG Arena geströmt, um zu erleben, wie sich der Underdog gegen den Spitzenreiter schlagen würde.

Das Team von Stephan Dohrn, der in diesem Spiel auf Point Guard Garret Hicks verzichten musste, startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Kapitän Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen damit zu schwierigen Würfen, was sich auch in der Statistik widerspiegelt. Aus der Nah- wie aus der Ferndistanz konnte Koblenz deutlich bessere Wurfquoten aufweisen als die Gäste aus NRW. Die Schängel kämpften energisch um jeden Ball und dominierten in diesem Abschnitt der Partie auch die Rebounds (12:8). Auf einen weiteren Dreier der EPG Baskets durch Jannis Sonnefeld reagierte Trainer Chris Harris bei einem Spielstand von 23:17 mit einer Auszeit, um Koblenz aus dem Rhythmus zu bringen. Vergebens. Das Viertel endete nach einem weiteren Treffer durch Sonnefeld mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21). Besonders erfreulich ist hierbei die Tatsache, dass dies auch offensiv einer Teamleistung zu verdanken ist. Die 25 Punkte der EPG Baskets verteilten sich auf neun der zehn eingesetzten Spieler im ersten Viertel.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk.

Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart mit drei Punkten für Koblenz. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries für die Schängel und einem weiteren Dreier der Hagener, erneut durch Dominick von Waaden zum 37:35.

Nach einer Auszeit der Koblenzer konnte Hagen zum ersten Mal seit Mitte des ersten Viertels wieder ausgleichen. Zwei aufeinander folgende Dreier der Gäste führten unmittelbar zu einer Führung. Jonas Niedermanner konnte noch einmal nachlegen, allerdings tat sich Koblenz in dieser Phase sichtlich schwerer. Ein weiterer Dreier des Hageners Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierten das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten, auch deutlich erkennbar an der schlechten Wurfauswahl und fallenden Trefferquoten. Kaum gelang Koblenz eine erfolgreiche Einzelaktion, hatte Hagen sofort die passende Antwort und konnte auch das kleinste Aufflammen im Keime ersticken. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus, was sich konsequent in zunehmenden Fehlern manifestierte. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war leider eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

Coach Stephan Dohrn zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel enttäuscht: „Gegen eine Mannschaft wie Hagen musst du hochkonzentriert sein. Das waren wir nicht, vor allem am Ende der ersten Halbzeit. Das kann passieren aber dann beginnt ein anderer Abschnitt. Ich bin mit den Fehlern, die meine Spieler dann gemacht haben nicht einverstanden. Ich bin nicht einverstanden mit der Wurfauswahl, nicht einverstanden, wie wir mit dem Ball umgegangen sind und auch nicht einverstanden, wie unsere Körpersprache dann war. Meine Spieler müssen beweisen, dass sie mit einer solchen Situation mental umgehen können und ich erwarte, dass sie das gleich nächste Woche sofort aufs Parkett bringen.“

Nach 19 Spieltagen belegen die EPG Baskets Koblenz aktuell den 10. Tabellenplatz der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA und liegen damit weiterhin im Mittelfeld der Tabelle. Für die Schängel folgen nun zwei Auswärtsspiele hintereinander gegen Nürnberg und Münster, bis man am 11. Februar wieder in der heimischen EPG Arena auf die SparkassenStars Bochum trifft. Tip-Off ist um 19:30 Uhr, die Arena öffnet ihre Tore bereits um 18:00 Uhr.

 

EPG Baskets Koblenz – Phoenix Hagen 67:100 (43:52)

Viertelergebnisse: 25:21 I 18:31 I 13:25 I 11:23

Topscorer:

EPG Baskets Koblenz: Calvin Wishart (11), Decorian Jeffries (11), Badu Buck (10)

Phoenix Hagen: Marcus Graves (15), Tim Uhlemann (15), Dominick von Waaden (14), Marinus N’Guessan (11)

Nächstes Spiel: 31.01.2026, 18:30 Uhr: Nürnberg Falcons BC – EPG Baskets Koblenz

Nächstes Heimspiel: 11.02.2026, 19:30 Uhr: EPG Baskets Koblenz – VfL SparkassenStars Bochum