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in unserer zweiten ProA-Saison
EPG Baskets Koblenz reisen zu den PS Karlsruhe Lions
Donnerstag, Jan. 15

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Dabei müssen die Koblenzer auf Badu Buck (erkrankt) sowie DJ Jeffries (Leistenverletzung) verzichten. Um 19:30 Uhr gastiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 absolvierten Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. Besonders aus der Distanz sind die EPG Baskets brandgefährlich: Mit einer Dreierquote von 37,1 Prozent belegen sie ligaweit einen Spitzenplatz, die Lions treffen 34,5 Prozent ihrer Würfe.

Auch in den Abschlussquoten insgesamt liegen die Koblenzer vorne. Aus dem Zweipunktebereich treffen sie 53,8 Prozent, Karlsruhe kommt auf 52,4 Prozent. Von der Freiwurflinie ist der Unterschied deutlicher: Während Koblenz 76,8 Prozent seiner Freiwürfe verwandelt, rangieren die Lions mit 70,1 Prozent im unteren Ligabereich.

Dies spiegelt sich auch in der Team-Effizienz wider, bei der die EPG Baskets mit 99,4 Punkten ligaweit zu den Top-Teams gehören, während Karlsruhe bei 87,7 liegt.

In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5. Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen.

Ein besonderes Augenmerk liegt ebenfalls auf dem Rebounding. Die Baskets sichern sich durchschnittlich 37,7 Rebounds pro Spiel und liegen damit leicht vor den Lions (35,5). Auf Karlsruher Seite ist dabei ein alter Bekannter besonders präsent: Center Maurice Pluskota, der einst das Trikot der Koblenzer trug, ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions und zeigt unter den Körben viel Physis.

Defensiv ist ein deutlicher Unterschied auszumachen. Die Koblenzer kommen mit durchschnittlich 25,5 Fouls pro Spiel weiterhin auf eine hohe Anzahl, während Karlsruhe mit 21,5 Fouls deutlich disziplinierter agiert. Gleichzeitig blocken die Lions mehr Würfe (3,4 Blocks pro Spiel), während Koblenz hier bei 2,1 liegt.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions hingegen wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen.

Für die EPG Baskets Koblenz wird es darum gehen, ihre offensive Qualität auch auswärts konstant auf das Parkett zu bringen und defensiv die Intensität hoch zu halten. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch haben die Schängel fest vor, ihre Position im Tabellenmittelfeld zu festigen um sich möglichst bald einen ausreichenden Abstand auf das untere Drittel der Tabelle zu sichern.